[ jetzky : wedlich ] TANZ.RAUM.MUSIK.PERFORMANCE

  

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Lopéra de la LUNE

ein Tanz-Figuren-Musiktheater für 1 Tänzerin, 1 Figurenspielerin und 5 Musiker

Länge: 75 Minuten ohne Pause

Literarische Vorlage des Stücks ist die Kindergeschichte L’opéra de la LUNE von Jacques Prévert.
Sie erzählt vom einsamen Waisenjungen MICHEL, der von allen anderen ausgeschlossen/gemobbt wird. Er rettet sich in eine Fantasiewelt, ist ein Tagträumer, der die Menschen in seiner Umgebung mit wunderbaren Geschichten vom Leben auf dem Mond ‚verzaubert.
 
Unser Publikum sind kleine (und große) Kinder, die mit  elektronischen Gadgets in virtuelle Welten flüchten. Mit Witz, Spannung und Bilderreichtum füllen wir ihre Köpfe, wecken sie durch ungewohnte Hör- und Seherlebnisse auf und
begeistern sie für die Erlebniswelt des Musiktheaters - ein Stück für Menschen ab 8 Jahren mit der Lizenz zum Träumen.


Wir schaffen innerhalb der Inszenierung eine Begegnung der Körperlichkeit zeitgenössischen Tanzes, der Fantasie des Figuren-Objekt-Theaters und einer operesken Musiktheaterkomposition. 1 Tänzerin, 1 Figurenspielerin und
5 Musiker agieren singend, musizierend, spielend in einer zeitgenössischen, musikalischen Umsetzung der L’opéra de la LUNE.

Unsere Oper besteht aus 4 großen musikalisch-bewegten Bildern. Der französische Text ist mit deutschem kombiniert. Die einzelnen Stimmungen sind musikalisch mit vertonten Prévert-Gedichten vertieft. Den Préverts Mondfantasien steht die Mondlandung von 69 gegenüber. Eine Rock-Jazz-Pop-Band aus phantastischen Musikern wird als bewegliche Spieler in Szene gesetzt. Kleine Figurenszenen werden durch Projektion zweidimensionalisiert und vergrößert. So entsteht eine schräg-schrille Mondopernwelt mit Tiefgang.

Stuttgarter Zeitung vom 23.11.2009
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Da berichtet die Frau im Mond (Ulrike Kley), hoch im weißen Rund aus Fallschirmstoff baumelnd, vom Meer der Heiterkeit, Ruhe oder Erkenntnis. Da intoniert eine Sängerin (Myra Pienaar) mit grandioser Band Préverts Texte und Wedlichs lyrische, rockige und jazzige Kompositionen über Mondsucht, Liebe und Leben. Da feiern seltsame Wesen in gold glitzernden Kostümen auf dem Mond eine Party. Indes gehen Menschen wie Roboter mechanisch ihren Beschäftigungen nach. Es ist eine fantastische Welt, die Jetzky, Wedlich und Schopf entstehen lassen. Gut gespielt, bilderreich, humorvoll und tiefgehend regt sie an, über die Zeichen der Zeit nachzudenken. ...