[ jetzky : wedlich ] TANZ.RAUM.MUSIK.PERFORMANCE

Hier meine Erde / My Earth

Premiere: 19.9.2008, Theater der Altstadt, Stuttgart

Tanz: Antje Jetzky, Musik/Gitarre: Ulrich Wedlich, Sopran: Tatjana Lehnhardt, Licht: Doris Schopf

Dauer: 70 min. keine Pause


Der hymnische Chorus „Hier meine Erde“ ist ein ewig-gültiger Appell unsere Erde zu respektieren. Die poetische Kraft des Textes ist in einem gitarristisch begleiteten Liederzyklus für Sopran eingefangen.
In einer kargen Bühnenlandschaft zwischen Flusskieseln und Projektionsfläche agiert die Tänzerin - zeichnet Bewegungsspuren, reflektiert die Emotionalität der Worte und Lieder. Der Körper, als skulpturales und dynamisches Element, erzählt von der Gefühlswelt eines Reisenden in Raum und Zeit - von Deplatziertheit, Anpassung, Sehnsucht, von Zerrissenheit zwischen zwei Welten. Pendant zum Körper ist der Stein - von der Natur geschliffener und bewegter Zeuge des Erdinneren - Bühnenbild, Skulptur, Requisite, Klangkörper.
Über OHPs projizierte, live entstehende Bilder und Sprachcollagen verbinden Tanz und Gesang zu einer interdisziplinären Bewegungs-Musik-Sprach-Bild-Performance.

Presse

Jetzky, Wedlich und Lehnhardt...loten ...Gefühle wellenartig aus und geben sich eindrucksvoll tanzend, spielend, singend dem Auf- und Abebben von Sehnsucht, Trauer und Freude hin. Gemeinsam bieten sie eine dramatische Collage aus handgemachter Musik, Einspielungen vom Band sowie dem einfühlsamen Tanz von Antje Jetzky, die sich erst unauffällig in die Projektionen einer Kulissenwand hineinschmiegt, um später im wilden Taumel die Bühnenmitte zu erobern... 


(english version)

The poem "my earth" is an eternally valid claim to respect our planet. The poetic power of the words is translated into a cycle of songs for soprano accompanied by accoustic guitar. The dancer acts in a lost landscape between pebbles and projection surface - she leaves traces of movements - reflects emotions with her body. Being sculpture and traveller in time and space she transforms feelings like being out of place, longing or being torn between two cultures into dance. Live painting, projections and voice collages connect dance and music to an interdisciplinary theater performance.