Sphären
ein geometrisch - erotisches - Tanz - Musik - Theater
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Premiere: 18.1.2007 RotebühlTheater, Stuttgart | | Tanz: Antje Jetzky Gitarre/Sounds: Ulrich Wedlich Licht: Doris Schopf | |
Dauer: Teil I (35 min) Teil II (45 min)
In diesem tänzerisch – musikalischen Kammerspiel definieren, erobern, verändern die Choreografin und der Komponist die Bühnensphäre fortwährend, mal in Harmonie, mal gegeneinander antretend, erschaffen sie eine Bilderwelt aus Gitarren-Ping-Pong-Solo, schlafwandlerischem Spaziergang, Großstadt-Rap, Geisha in Kirschblütenmeer. Die Geschwindigkeit steigernd driftet das Duo unterbrochen von humorvoll nervenden Werbesequenzen, die vom Verspeisen einer Fliege, Schönheitswahn und Bonanza Ausritt nach Marlboro-Manier erzählen, an den Rand der körperlichen und musikalischen Erschöpfung. Rien ne va plus.
Presse:
...kurzweilige(r) Abend, der zwischen Lotussitz, James Bond, Urban Dance und Cowboy-Gefühl changiert.
Manchmal wirkt es, als würde der Klang unmittelbar die Aktion des Körpers hervorrufen..
...Wedlich macht mittels einer Flut von Ping-Pong-Bällen aus dem Gitarrenkörper ein Percussioninstrument, im Meer der weißen Bälle windet sich anschließend die Tänzerin.
...Ulkig bisweilen, doch ebenso mit konzentriertem Ernst. Avantgarde und Entertainment halten sich bei diesem eingespielten Team die Waage.
Rite of Change - Puppenstube
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RITE OF CHANGE ist eine Reise durch die Wandlungsstufen der chinesischen Elemente HOLZ-WASSER-METALL-ERDE-FEUER. Während der Gitarrist seinem Instrument Töne und Melodien entlockt, die von harmonischen Klangsequenzen über metallische Schepper-geräusche bis hin zu fetzig rockigen Flamenco-rhythmen reichen, ist die Tänzerin mal knospende Pflanze im Zeitraffer, mal Treibgut in der Brandung, mal leidenschaftlich loderndes Flammenzüngeln. Ausdrucksstarke, konzentrierte Tanz-Musik-Bilder, eindrucksvolle Körperbeherrschung und virtuoses Spiel begeistern und berühren. | | RITE OF CHANGE is a journey through the five chinese elements WOOD-WATER-METALL-EARTH-FIRE. The guitar produces sounds and melodic patterns that vary from harmonic structures and metallic noises thru spanish rhythms. Meanwhile the dancers body moves like a budding plant, flotsam and jetsam in the sea or passionately blazing flames. Expressiv dance pictures, impressiv physical control and virtously played music are highly inspiring and touching. |
Puppenstube
Tanz Musik Raum für einen Beweger und einen Beleuchter
Schemenhaft, hinter Stofffahnen versteckt, ist ein an der Decke aufgehängtes, Geschöpf erkennbar. Beim Näher Kommen bemerkt der durchs Innere der Puppenstube wandelnde Betrachter Aktivität, eine seltsame Spannung und Unruhe baut sich auf. Begleitet von einer Musik, die sich in mehreren Phasen an die Grenzen des Erträglichen schraubt, beginnt ein Tanz, der zwei Extreme gegenüberstellt. Die Aggression des Herausdrängens paart sich mit einem Suchen nach Schutz im Kokon von Kleiderschichten. Das sinnlich, komische Verkleidungsspiel kontrastiert die Hängepartie zwischen Straucheln und Gelingen. Auf der Suche nach ihrer eigenen Perspektive, werden die Zuschauer Teil der Puppenstube.
Antje Jetzky (Konzept, Regie, Performance), Ulrich Wedlich (Komposition, Performance), Doris Schopf (Licht)
The curios spectator enters the performance space to find a creatur hanging down from the ceiling. Coming nearer he realizes growing activity inside the body. While the electronical sound surrounds the audience increasing dynamically there starts a dance that shows extremes. With aggression the performer reveals her body, later she finds shelter under a pile of cloths. The comical catwalk of life leads to cassandra the seer, who leaves the audience with mixed emotions.